Der erste Kontakt zu zarten Feinstrümpfen

Eine Hand steckt in einer Feinstrumpfhose

Durch das Überziehen eines Feinstrumpfes über die Hand wurde Marten de Trieste zum Fan von Strumpfhosen.

Der Autor Marten de Trieste ist heute ein gestandener Mann. Er mag Strumpfhosen. Nicht nur, wenn Frauenbeine darin stecken. Er trägt sie auch selbst. Schon seit seiner Jugend. Vieles verbindet ihn mit dem feinen Gewebe. Einige seiner Strumpfhosen-Erlebnisse als Heranwachsender und als Mann schildert er in seinem erotischen Roman „40 DEN | Erlebnisse eines Strumpfhosenfans“. Unter anderem findet sich dort die Beschreibung des ersten Kontaktes mit dem Material eines Feinstrumpfes.

De Trieste schreibt: „Während meine Eltern draußen beschäftigt waren, war ich allein in der Wohnung. Zu unserem Haus gehörte, wie es seinerzeit in den Bergbaukolonien des Ruhrgebietes üblich war, ein großer Garten. In dem es für meine Eltern immer etwas zu tun gab. Normalerweise fiel es mir nicht schwer, mich dann selbst zu beschäftigen. Hausaufgabenmachen, lesen und in meinem Kinderzimmer Buden zu bauen, um als Held die verschiedensten Abenteurer zu bestehen, gehörten zu meinen Lieblingstätigkeiten. Wenn ich mich nicht mit den Jungen aus der Nachbarschaft zum Spielen traf.

Titelbild 40 DEN Erlebnisse eines StrumpfhosenfansAn jenem Tag aber trieb mich die Langeweile dazu, einen Streifzug durch das Schlafzimmer meiner Eltern zu machen. Das bis dahin weitgehend unbekannte Terrain wollte ausgiebig erkundet werden. Ich untersuchte Schränke, Nachttische und Kommoden, fand aber zunächst nichts Besonderes. Bis ich im Kleiderschrank auf eine Schublade stieß, in der sich Unterwäsche und Strümpfe meiner Mutter befanden. Neben BHs, die – zumindest ihre Exemplare – wohl vor allem unter praktischen Aspekten angeschafft worden waren, erblickte ich Feinstrümpfe und Strapsgürtel.

Zu jener Zeit lag mein erster Samenerguss noch in weiter Ferne. Ich hatte meine Mutter noch nie bewusst in diesen Kleidungsstücken wahrgenommen. Wörter wie Erotik und Sex waren mir unbekannt. Ich konnte mir deshalb weder Sinn noch Funktion von Strapsgürteln vorstellen und beachtete sie nicht weiter, nachdem ich einen näher inspiziert hatte. Was mir allerdings gut gefallen hatte, war das Gefühl beim Berühren der feinen Strümpfe. Nachdem ich das Material zwischen meinen Fingern gerieben hatte, steckte ich einen Arm komplett in einen Strumpf hinein und streichelte mit der anderen Hand darüber. Ich war infiziert.

Von jenem Tag an suchte ich die Strumpfschublade meiner Mutter oft auf, wenn ich alleine war. Immer noch kindlich unschuldig, einfach nur, um das weiche Material zu fühlen. Eines Tages fand ich dort eine Überraschung vor. Zu den Feinstrümpfen hatten sich auch Strumpfhosen gesellt. Offensichtlich hatte meine Mutter deren Vorzüge gegenüber Strümpfen erkannt. Die Anzahl der Strumpfhosen stieg im selben Maße, wie die Zahl an Feinstrümpfen abnahm. Für mich war es prinzipiell kein Unterschied. Sie fühlten sich genauso gut an wie Strümpfe.“

 

Strumpfhosen haben erotischen Reiz

 

Einige Zeit zog ins Land, bis Marten de Trieste entdeckte, dass Strumpfhosen auch einen erotischen Reiz auf ihn ausübten. Seine persönliche Geschichte geht so weiter:


„In der Unterwäsche meiner Mutter zu wühlen, hatte ich mir abgewöhnt. Ich hielt dieses Verhalten inzwischen für kindisch. Dank älterer Brüder kursierten in der Klasse außerdem genügend Pornohefte, die wir uns gegenseitig ausliehen. In den meisten davon gab es Bilder, in denen Frauen Strümpfe trugen, mal mit, mal ohne Strapse. Zu jener Zeit war gerade weißes Nylon in Mode. Eine Farbe, die inzwischen leider als altbacken verpönt ist, mich aber seinerzeit besonders angesprochen hatte. Bestrumpfte Frauen im Vierfarb-Hochglanzdruck reichten, um meine Fantasie anzuregen und mich selbst befriedigen zu können.


 

Dass es in Verbindung mit der Haptik des zarten Stoffes um ein Vielfaches aufregender war, erfuhr ich an einem Samstagmorgen Anfang September. Wie immer hatte mein Vater im Frühjahr aus altem Holz Konstruktionen für Stangenbohnen errichtet. Jetzt war es an der Zeit zu ernten. Ich hatte meiner Mutter geholfen, die grünen Bohnen zu putzen und zum Einkochen vorzubereiten. Nach getaner Arbeit sollte ich den Müll rausbringen. Die Abfalltonne stand hinter dem Haus auf dem Hof. Obwohl mich niemand hätte sehen können, wollte ich einen besonders coolen Auftritt hinlegen. Mit übermütigem Schwung und einer dreiviertel Kreisbewegung versuchte ich, den Müllsack in die Tonne zu werfen, deren Deckel an der Hauswand lehnte.

 

Dummerweise hatte ich die physikalischen Kräfte ebenso wie meine Fähigkeit zu coolen Auftritten unterschätzt. Die Tüte riss. Während ich lediglich den oberen, verstärkten Rand und ein Stück Kunststoff in der Hand hielt, verteilte sich der Inhalt vor und neben der Mülltonne. Glücklicherweise befanden sich neben den trockenen Gartenabfällen nur wenige Dinge wie Kaffeesatz oder Obstschalen im Müll. So blieb die kaputte Strumpfhose meiner Mutter von ekligen, nassen Substanzen verschont. Ich sammelte die verstreuten Dinge Stück für Stück ein, ließ die Strumpfhose bis zum Schluss liegen. Dann versicherte ich mich, dass mich wirklich niemand beobachtete, hob sie am Bund auf und schaute zu, wie die beiden Beinteile sich sanft im Wind bewegten.

 

Schon das Hin und Her des feinen, transparenten Gewebes erregte mich. Als ich einen Arm in die Strumpfhose steckte, so wie ich es vor Jahren bereits im elterlichen Schlafzimmer getan hatte, wurde mein Schwanz in der Jeans sofort hart. Der Zusammenhang zwischen der Berührung des Stoffes und der spontanen Erektion war unübersehbar. Kurzerhand beschloss ich, mich in den Stall zurückzuziehen. Dort holte ich meinen Steifen aus der Hose und rieb ihn mit der immer noch in der Strumpfhose steckenden Hand.

 

Nicht, dass es in dieser Phase meines Lebens lange gedauert hätte, bis ich bei der Selbstbefriedigung gespritzt habe. Aber so schnell wie jetzt war ich zuvor selten gekommen. Mir wurde in diesem Augenblick bewusst, dass sich das Erlebnis des Onanierens steigern ließe, wenn ich meine Hand in Nylon stecken hätte. So verschwand das ausgemusterte Kleidungsstück meiner Mutter nicht im Müll, sondern, nachdem ich sie später ausgewaschen hatte, in meinem Zimmer. An der Wade eines Beines befand sich ein Loch. Von dort aus hatte sich eine breite Laufmasche nach oben gezogen. Es störte mich nicht.


 

In den folgenden Tagen diente die Strumpfhose vor dem Einschlafen beim Onanieren als Objekt der Begierde. Mal steckte ich meine Hand hinein, mal meinen Schwanz. Immer war das Gefühl ekstatisch. Immer war ich schnell fertig.“

 


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